Archiv der Kategorie: Gesundheitsprodukte

Health Management beginnt schon bei der Arbeit

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Während Themen wie Fitness und Gesundheit noch zum größten Teil in die Bereiche der persönlichen Freizeit bzw. Einstellung als Wert zugerechnet werden, sind Rückenschmerzen kein individuelles, sondern tatsächlich ein gesellschaftliches Problem:

Eine attraktive Lösung für Sie und Ihre Mitarbeiter können Sie diesbezüglich hier finden.

Nehmen Sie Ihre wichtige Gesundheit, das grundlegende Wohlbefinden und natürlich die Motivation Ihrer Mitmenschen ernst. Denn Rückenschmerzen sind eine der häufigsten genannten Beschwerden von modernen Gesellschaften. Die Industrialisierung und infolgedessen die Ausweitung des Dienstleistungssektors haben zu heutigen Arbeitsbedingungen geführt, die das Aufkommen von Rückenschmerzen maßgeblich beeinflusst haben: Wenig Bewegung, ungünstige Körperhaltung, das Heben von Lasten und nichtergonomische Sitzgelegenheiten sind die häufigsten Gründe für Rückenschmerzen und sogar der zweithäufigste Grund überhaupt einen Arzt aufzusuchen. Allerdings gestaltet sich die medizinische Diagnose bzw. Ursachensuche als äußerst schwierig, sodass die meisten Patientenbeschwerden nicht eindeutig zugeordnet werden können. Folgeprobleme werden schnell unterschätzt und Heilungsverläufe werden dadurch deutlich erschwert.

Für Ihre Organisation und Ihre Mitarbeitern bedeutet das, dass Sie mit ergonomischen bzw. orthopädischen Bürostühlen also die Anzahl an Krankschreibungen reduzieren können. Während sonst Unternehmensberater, Coaches und Motivationstrainer für viel Geld kaum wirksame Lösungen für die Effizienzsteigerung Ihrer Mitarbeiter vorschlagen, braucht man für die Gesundheit beim Arbeiten nur die entsprechende Technologie. Gutes für Ihre Gesundheit kann so einfach sein.

Bringen sie sowohl Ihre Organisation als auch Ihre Mitarbeiter auf die nächste Stufe. Ihr Rücken und Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken!

Unsere handverlesene und erprobte Auswahl an Stühlen bzw. Hocker bietet für sämtliche Bürokonzepte eine passende Alternative – für jeden Rückenbedarf. Zum Beispiel verwandeln hocheffiziente Schwingelemente in den Stühlen Atmungsbewegungen in stimulierende Bewegungsabläufe für die Rücken bzw. Bauchmuskulatur. Damit wird die Anfälligkeit für Rückenschmerzen reduziert und gleichzeitig die Konzentration und Leistungsfähigkeit durch ein geschicktes Zusammenspiel der organischen Systeme und unserer Technik gesteigert. Gleichzeitig werden die Durchblutung und der Stoffwechselaustausch angeregt, sodass sogar die Bandscheiben mit Nährflüssigkeit versorgt werden können, was sonst beim langen sitzen oft zu kurz kommt und zu gesundheitlichen Beschwerden für Sie und Ihre Mitarbeiter führen kann. Ausfälle, Krankschreibungen, Stress und Hektik sind die psychosozialen Folgen, die wiederum die Anfälligkeit für Rückenschmerzen erhöhen können – ein Teufelskreis!

Wir beraten Sie gerne individuell bezüglich Ihrer Bedürfnisse mit langjähriger Erfahrung und erstklassigen Preis-/Leistungsverhältnissen. Auch Teststellungen in Ihrem Büro sind bei uns möglich, sodass Sie und Ihre Mitarbeiter sich vorab überzeugen können.

Machen Sie mit uns Sitzen zu einem Wohlfühlerlebnis!

Wir freuen uns auf Sie, Ihr gesundes-sitzen24-Team.

Gesundheitsprodukte

Herleitung (Versuch) einer Definition für Gesundheitsprodukte

Da es noch keine einschlägige und anerkannte Definition der Gesundheitsprodukte gibt, soll nachfolgend dargestellt werden, was unter der Bezeichnung Gesundheitsprodukte (synonym: Gesundheitsartikel) verstanden werden kann.

Es existieren bereits verbindliche Klassifikationen bzw. Beschreibungen für Arzneimittel, Hilfsmittel, Heilmittel und Medizinprodukte (Heilmittel-Richtlinien auf Basis des §92 Abs. 1; Richtlinie 93/42/EWG – Medizinprodukte): Heilmittel umfassen therapeutische Dienstleistungen. Hilfsmittel sind Gegenstände, die den Erfolg einer Krankenbehandlung sichern oder Behinderungen vorbeugen oder diese ausgleichen sollen (vgl. §33 SGB V). Arzneimittel und Medizinprodukte sind unter anderem zur Behandlung und Linderung von Krankheiten bestimmt.

Im Gegensatz zu Arznei-, Hilfs-, und Heilmitteln sowie zu Medizinprodukten, die überwiegend im Rahmen von Therapien oder Rehabilitationen zum Einsatz kommen, sind daher Gesundheitsprodukte keine Gegenstände oder Dienstleistungen, die dazu geeignet sind Krankheiten zu behandeln oder Behinderungen auszugleichen.

Gesundheitsprodukte bzw. Gesundheitsartikel sind (gemäß engem Definitionsvorschlag) vielmehr Gegenstände, die dazu geeignet sein sollten, die Gesundheit des Individuums zu stärken bzw. im Sinne einer Prävention Krankheiten vorzubeugen.

Allerdings lassen sich nicht immer für alle erhältlichen sogenannten Gesundheitsprodukte auch gesundheitsfördernde oder präventive Eigenschaften nachweisen, weshalb eine eindeutige Abgrenzung nur zu „nicht gesundheitsschädlichen“ Produkten möglich sein dürfte. Inzwischen befinden sich jedoch zahlreiche Gesundheitsprodukte auf dem Markt, welche durch entsprechende Selbsthilfe-Organisationen und/oder Qualitätssicherungsstellen aufgrund nachgewiesener, gesundheitsfördernder Eigenschaften -auch in Verbindung mit einer gegebenen Produktsicherheit- zertifiziert wurden. Ein absolutes Tabu sollte jedoch grundsätzlich die Beschreibung von Gesundheitsprodukten mit Werbeaussagen zur Krankheitslinderung darstellen, wie sie z.B. bereits per Gesetz für Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland verboten sind (vgl. LFBG §12 – Verbot der krankheitsbezogenen Werbung [BRD] o.a. Health-Claims-Verordnung [EG]).

Als „Gesundheitsprodukte“ können daher (gemäß erweitertem Definitionsvorschlag) Artikel bezeichnet werden, die sich unterstützend in den Handlungsfeldern „Bewegung“, „Entspannung“ und „Ernährung“ zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention (vor allem in der Primärprävention) einsetzen lassen. Eine deutlichere Abgrenzung lässt sich in Bezug auf die Finanzierung von Gesundheitsprodukten herleiten: während die meisten Arznei-, Hilfs-, Heilmittel und Medizinprodukte zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden können, erfolgt der Absatz von Gesundheitsprodukten vorrangig auf dem „zweiten Gesundheitsmarkt“, d.h. der Erwerb erfolgt über eine Finanzierung mit privaten Mitteln des Verbrauchers. Unter Berücksichtigung der oben angeführten Aspekte lassen sich beispielhaft Artikel wie Sitzbälle, Sitzkeile (Keilkissen), Ballkissen, Fitnessbänder, Massagebälle o.ä. als „Gesundheitsprodukte“ oder alternativ auch als „Wellnessprodukte“ bezeichnen, sofern diese nicht überwiegend als Therapiehilfsmittel eingesetzt werden.

Quellen:
Richtlinien über die Verordnung von Heilmitteln in der vertragsärztlichen Versorgung (Rahmenrichtlinie):
http://www.g-ba.de/informationen/richtlinien/12/ (gesichtet am 14.07.2010)

Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch §33:
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__33.html (gesichtet am 14.07.2010)

Richtlinie 93/42/EWG des Rates vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:31993L0042:DE:HTML (gesichtet am 14.07.2010)

Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch (LFBG) §12:
http://www.gesetze-im-internet.de/lfgb/__12.html (gesichtet am 14.07.2010)