Archiv der Kategorie: Gesundheitsförderung

Publikation: Gesundheitsförderung für Ältere im kommunalen Setting

– Good Practice-Beispiele und qualitätsorientierte Ansätze

Gesundheitsförderung für Ältere im kommunalen SettingDer demografische Wandel und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gehen mit einer Abnahme und Alterung der Bevölkerung sowie einer gleichzeitigen räumlichen Umverteilung vorwiegend in Richtung Oberzentren einher. Diese Entwicklung führt zu Strukturverlusten und zu einer Ausdünnung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung, vor allem in ländlichen Regionen und peripheren Stadtteilen. Gesundheitsförderung im kommunalen Setting bietet vielfältige Ansatzmöglichkeiten, um besonders ältere, sozial benachteiligte oder ausgegrenzte Menschen zu erreichen und Angebote in Wohnortnähe bereitzustellen. Die Entwicklung und Umsetzung entsprechender Konzepte ist jedoch oftmals mit erheblichen Problemen verbunden, da viele Kommunen weder über die erforderlichen Kompetenzen, noch über ausreichende Finanzmittel verfügen. Eine Möglichkeit, diese Hindernisse zu umgehen, ist die Nutzung von Beispielen guter Praxis. Durch die bereits evaluierten und veröffentlichten “Good Practice-Modelle” werden transparent und qualitätsorientiert gestaltete Lösungsansätze für Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention zur Verfügung gestellt. Das eBook/Heft mit dem Titel “Gesundheitsförderung für Ältere im kommunalen Setting: Good Practice-Beispiele und qualitätsorientierte Ansätze” stellt auf Basis einer Literaturrecherche bereits verfügbare Modelle und qualitätsorientierte Ansätze vor, die sich für Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im kommunalen Setting für die Zielgruppe 60+ eignen.

Erscheinungsdatum: 03.06.2014
Verlag: Books On Demand
Autor: A. Süßmuth
Ausstattung: Paperback, 28 Seiten, 210 mm/148 mm
ISBN-13: 9783735739766
ISBN-10: 3735739768

Präventionskonzept moving fördert Gesundheit und Wohlbefinden

10.6.2012

Gesund und angenehm – diese Kombination von Eigenschaften ist eher selten, aber für das innovative Bewegungskonzept moving durchaus zutreffend. Denn die sanften langsamen Bewegungen sind von Beginn an wohltuend und bewirken nachweislich ein breites Spektrum von positiven Effekten wie

– Lockerung von verspannter Muskulatur
– Verbesserung der Beweglichkeit durch Dehnung von Sehnen und Bändern
– Versorgung der Bandscheiben mit Nährflüssigkeit und
– Zur-Ruhe-Kommen durch effiziente Verringerung eines zu hohen Aktivitätsniveaus.

Wie kann ein einfaches Bewegungskonzept mit wenigen Bewegungen derart viel bewirken?

Der Schlüssel liegt in der Art der Bewegung – durch die sanfte und langsame Durchführung wird eine Reihe von wohltuenden Wirkungen initiiert, die bei einer schnellen und kraftvollen Bewegung fehlen. Die heißt natürlich nicht, dass kraftvolle Bewegung nicht gut ist; aber bestimmte Wirkungen treten nur bei langsamer und sanfter Bewegung ein, also dann, wenn Sie sich nicht anstrengen, sondern vielmehr bei der Bewegung locker LASSEN. Sich auf angenehme Art und Weise locker und langsam zu bewegen ist also wesentlich besser für die Gesundheit als man im Allgemeinen annimmt.

Was beinhaltet dieses Bewegungskonzept moving? Als Basis gibt es vier einfache Grundbewegungen der Wirbelsäule, die mit vier Bildern verknüpft sind – Krone, Medaille, Palme und Schraube – und die vier Grundfunktionen der Wirbelsäule effizient trainieren. Die Verbesserung von bestehenden Rückenproblemen durch moving – macht den Rücken fit wird in verschiedenen Studien einwandfrei nachgewiesen.

Seit kurzem ist die zweite Staffel des Bewegungskonzeptes auf dem Markt – im Trubel zur Ruhe kommen. In diesem Band 2 wird der Schwerpunkt auf eine gezielte mentale Ruhepolung gelegt und durch ein einfaches Element – landing – für den normalen Alltag aufbereitet. Unauffällig kann man überall und zu jeder Zeit eine zu hohe Anspannung verringern und die Ausgeglichenheit aktiv fördern. Beim Warten an der Kasse, in der überfüllten B-Bahn, in einer (unangenehmen) Besprechung und während der täglichen Diskussion mit den Kindern – mit etwas Training gelingt es tatsächlich, in wenigen Sekunden die hochtourige Aktivität zu normalisieren und keine Energie durch unnötige Muskelspannung zu vergeuden.

Die Bewährungsprobe hat moving bereits in vielen verschiedenen Einsatzbereichen bestanden, unter anderem bei dem Einsatz in Konzernen wie der Deutschen Bahn. Bei einer Befragung von 1700 Mitarbeitern bestätigten 88 % eine Verbesserung Ihres Wohlbefindens durch den Einsatz von moving.

Quelle: movingGmbH, Gmund/Germany.

Das Weihnachtsgeschenk für einen guten Zweck

Kinder mit Behinderung gestalten Kalender „Kleine Galerie 2012“.

Alle Jahre wieder stellen sich Weihnachtseinkäufer die Frage, was sie ihren Freunden und Verwandten schenken sollen. Vor lauter Stress werden dann Geschenke besorgt, die uninspiriert sind und unangemessen viel kosten. Glücklicherweise gibt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter auch dieses Jahr den kostenlosen Kunstkalender „Kleine Galerie 2012“ heraus.

Diese einzigartige Sammlung von Werken wurde anlässlich eines bundesweiten Malwettbewerbs ausgewählt, an dem jedes Jahr Kinder mit Körperbehinderung teilnehmen. Das Thema des diesjährigen Malprojektes lautete „Wohin ich schon immer einmal reisen wollte….“. Die Bilder der jungen Künstler erzählen von der Sehnsucht, Urlaub auf dem Bauernhof zu machen, mit dem Heißluftballon über dem Bodensee zu schweben, auf dem fliegenden Teppich nach Indien zu reisen oder sogar in einer bonbonfarbenen Rakete um den Mars zu fliegen. Was sie jedoch alle gemein haben: eine grenzenlose Fantasie und ein beachtliches Talent.

Der Kalender ist nicht im Handel erhältlich. Er kann ab sofort kostenlos beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., Altkrautheimer Straße 20, 74238 Krautheim oder per E-Mail: info@bsk-ev.org, oder telefonisch unter 06294 4281-70 bestellt werden. Weitere Informationen über das Projekt unter: www.bsk-ev.org

Bewegung

Um gesund und vital (lebenskräftig) zu bleiben benötigt der Körper des Menschen regelmäßig Bewegung; denn Bewegungsmangel kann zum Abbau von funktionellem Körpergewebe in den minder beanspruchten Körperregionen führen. Auch die Entstehung von bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Stoffwechselstörungen, Verspannungen der Muskeln und Übergewicht bis zu Adipositas (starkes Übergewicht, Fettleibigkeit) kann durch Bewegungsmangel gefördert werden. Darüber hinaus gilt Bewegungsmangel als Risikofaktor für (überwiegend chronische) Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes mellitus und Koronare Herzkrankheit.

Da eine geeignete körperliche Aktivität die Gesundheit fördern und damit das Krankheitsrisiko reduzieren kann, sollte man sich regelmäßig körperlich betätigen. Doch was bedeutet regelmäßig? Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine mäßige körperliche Aktivität von mindestens 30 Minuten täglich (http://www.who-tag.de/2002themen_flyer2002.htm). Zu diesen körperliche Aktivitäten zählen zum Beispiel Laufen, schnelles Gehen, Schwimmen, Radfahren und ähnliche körperliche Betätigungen.