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Nahrungsergänzungsmittel für Kinder

Bei Erwachsenen ist es mittlerweile zu einem Normalzustand geworden, die Vitamine aus dem Glas zu nehmen. Ebenso ist die Einnahme von mehreren Kapseln täglich zur Normalität geworden, um der eigenen Gesundheit einen Dienst zu erweisen. Vor allem Vitamine und Mineralstoffe werden bei Erwachsenen in täglicher Form benutzt. Der Preis für diese Produkte ist gerade in der Basiskategorie massiv gesunken. Da uns allen das Thema Gesundheit sehr wichtig ist, entscheidet sich bereits sehr früh, ob wir im Alter gesund und glücklich oder arm und krank sein werden. Dieser Gedanke überträgt sich natürlich auch auf die Erziehung der eigenen Kinder. Gerade das Thema Sicherheit wird aufgrund jüngst verkommener Artikel wieder zu einem wahren TOP-Thema. Auch wenn man bei Kindern eher vorsichtig mit der Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln ist, wird man auch im lokalen Supermarkt auf unterschiedliche Substanzen aufmerksam gemacht. Es ist ein Urteil nach verschiedenen Kriterien bei der Einnahme der Produkte vorzunehmen. Ein heiß begehrtes Gut in den letzten Jahren waren die sogenannten Probiotika, welche zum Beispiel in verschiedenen Joghurts zu finden waren. Gerade die umfangreiche Welt der Nahrungsergänzungsmittel verspricht ein heißes Geschäft für die Hersteller zu sein. Es stellt sich die Frage, ob auch Probiotika für Kinder gesund sind oder doch eher nur den Erwachsenen vorenthalten sind.

Welche Vorteile bringen Probiotika generell?

Grundsätzlich gibt es bei der Einnahme von Probiotika keine nachgewiesenen negativen Auswirkungen auf den Körper. Kinder haben noch eine sehr sensible Verdauung. Deshalb können Probiotika in erhöhter Form nicht angeraten werden, weil die Verdauungssysteme bei einem kleinen Kind ohnedies viel stärker sind als beim Erwachsenen. Es spricht also grundsätzlich nichts dagegen, auch Kindern Produkte mit Probiotika zu geben, allerdings sollte man viel stärker auf den Grad der Dosierung achten. Werden diese Regeln eingehalten, besteht keine Gefahr.

Was versteht man unter dem Begriff der Probiotika?

Es handelt sich streng genommen um Bakterien, welche die Verdauung anregen sollten. Wer sich etwas näher im Internet umhört, wird schnell bemerken, dass der Begriff der Bakterien grundsätzlich negativ behaftet ist. Dennoch bilden die Probiotika eine solide Ausnahme, weil sie förderlich für die Verdauung sind. Gerade aus diesem Aspekt lässt sich auch die Frage beantworten, ob die Probiotika auch gesund für ihr Kind sind.

Die Notwendigkeit von Nahrungsergänzungsmitteln

Der Markt ist mittlerweile von Nahrungsergänzungsmitteln überschwemmt. Einige davon versprechen das Wunder auf Erden. Wer nicht tief genug in dieser Materie drin ist wird das meistens glauben, was versprochen wird. Nahrungsergänzungsmittel gibt es mittlerweile für jeden Anwendungsbereich. Gelenke, Proteine, Fat Burner, Kohlenhydrate Stopper, Verdauung, Vitamine und noch viele mehr. Viele nehmen diese Nahrungsergänzungsmittel in der Hoffnung, dass sie sofort Muskeln aufbauen oder abnehmen, was natürlich völliger quatsch ist. Die meisten beschäftigen sich viel zu wenig mit den Grundlagen der Nahrungsergänzungsmittel und die enthaltenen Inhaltsstoffe. Bei Bedarf und der richtigen Anwendung können diese nämlich durchaus hilfreich und unterstützend sein.

Welche Nahrungsergänzungsmittel gibt es?

Nahrungsergänzungsmittel gibt es wie Sand am Meer. Um alle aufzuzählen müsste ein ganzes Buch geschrieben werden, weshalb es hier nur die um beliebtesten / wichtigsten geht.

Proteinpulver

Proteinpulver, auch als Eiweißpulver oder Whey bekannt ist vor allem bei Sportlern beliebt. Proteine sind der wichtigste Makronährstoff, wenn es um den Aufbau von Muskeln geht. Zugenommene Proteine werden in kleine Teile zersetzt und in einem Aminosäurespeicher aufbewahrt, auf welchen bei Bedarf vom Körper zugegriffen wird. Ein Mensch, der regelmäßig Sport treibt sollte ca. 1,5g bis 2g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Eine männliche Person mit 75kg KG sollte also zwischen 112 und 150 Gramm Eiweiß zu sich nehmen. Eiweiß kann man aus etlichen Quellen, wie Fleisch, Fisch, Quark und Hülsenfrüchten zu sich nehmen. Proteinpulver soll dieses lediglich unterstützen, wenn man merkt, dass man an einem Tag durch natürlichen Wege diesen Wert nicht erreicht. Keinesfalls sollte man dieses Pulver nur zu sich nehmen, um damit den ganzen Bedarf abzudecken.

Vitamin D3

Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin, welches durch die Sonneneinstrahlung produziert wird. Über 80 % der Männer und über 90 % der Frauen haben einen Vitamin D3 Mangel. Gerade in den Wintermonaten ist in Deutschland nicht genügend Sonne, damit der Körper aus dem eigenen Cholesterin genügend Vitamin D3 produzieren kann. Dieses Vitamin als Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen ist daher sehr ratsam. Zwar befindet sich dieses Vitamin auch in Eiern und Fisch, aber nur in einer so geringen Konzentration, dass man gar nicht so viel Essen könnte, um den Vitaminhaushalt aufzuladen. Vitamin D3 ist gut für die Knochen, sowie das Kardiovaskuläre System. Weiterhin beugt es einigen Krankheiten, wie Asthma, Bluthochdruck, Karies, Diabetes und noch vieles mehr vor.

Fischöl

Fischöl gehört zu den Fetten. Der Makronährstoff, welcher die meisten Kalorien pro Gramm aufweist. Für die meisten Menschen sind Fette böse, doch Fette sind ein lebenswichtiger Nährstoff. Dabei muss nur zwischen guten Fetten (Fisch, Öl) und weniger guten Fetten (Käse, Pizza) unterschieden werden. Fischöl bzw. Omega 3 kommt hauptsächlich in Fisch vor. Wird dieser regelmäßig verzehrt ist kein Ersatz nötig. Doch wer Beispielsweise keinen Fisch mag oder isst, für den ist es ratsam sich dieses gesunde Fett ab und zu mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zu sich zu nehmen.

Nahrungsergänzungsmittel haben teilweise, auch durch die Medien, einen viel zu schlechten Ruf. Wer sich damit auskennt und weiß, warum und wann er sie benötigt, kann viel Gutes damit tun. Notwendig ist keines dieser Mittel, doch an manchen Tagen können sie die Ernährung unterstützen und einem bei der gesunden Lebensweise helfen.

Ernährung umstellen wegen Unverträglichkeit

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Es kommt immer häufiger vor, dass Menschen an einer Unverträglichkeit leiden. Doch was macht man in solchen Fällen eigentlich? Gibt es Dinge, die man auch dann beachten muss? Fakt ist, dass Menschen, die an einer Unverträglichkeit leiden generell auf die Ernährung achten müssen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf manche Lebensmittel steht daher auch dann an erster Stelle. Eine fructosearme Ernährung ist daher ebenfalls möglich, sodass einem auch dann nichts mehr im Wege stehen wird. Dazu kann man sich nicht nur bei dem eigenen Hausarzt informieren, sondern auch im Internet schauen, worauf es dahingehend ankommt.
Es gibt daher sehr viele spannende Informationen und Portale, die man auch dann beanspruchen kann. Es ist mehr als sinnvoll, wenn man sich die verschiedenen Hilfen anschaut und auch dann die besten Bedingungen für sich schafft.

Muss man auf bestimmte Lebensmittel verzichten?
Wer an einer Unverträglichkeit, wie zum Beispiele einer Fructoseintoleranz leidet, muss auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Es ist daher auch auf dem Weg besonders wichtig, dass man sich direkt mit einem Fachmann in Verbindung setzt. Damit ist kein direkter Ernährungsberater gemeint, sondern eher ein Hausarzt, der einem dann helfen kann. Es gibt schließlich auch auf dem Gebiet sehr viele wichtige Details und Informationen, an die man sich auch weiterhin halten muss. Dementsprechend muss man schon schauen, dass man die ein oder anderen Ernährungstipps bekommt und diese zugleich auch befolgt. Fakt ist einfach, dass man auch dahingehend nichts falsch macht und sich die optimalen Hilfen einholt.

Hilfreiche Tipps aus dem Internet
Jederzeit kann man sich auch dann die besonderen Tipps und Hilfen aus dem Internet holen. Es werden einem dadurch die besten Möglichkeiten angeboten, sodass man sich keine weiteren Gedanken machen muss. Jederzeit kann man sich zu den bestimmten Lebensmitteln informieren und zugleich schauen, welche Ernährungsform auch dann die beste für einen ist. In wenigen Schritten kommt man daher einer ausgewogenen und guten Ernährung ein Stück näher und wird schon bald nicht mehr mit den Unverträglichkeiten zu kämpfen haben. Es ist jedoch wichtig, dass man genau auf die Lebensmittel verzichtet, die einem nicht gut tun. Ersatz für bestimmte Lebensmittel gibt es daher immer wieder, sodass man sich selbst dann keine Gedanken mehr machen muss.

Die richtige Ernährung bei Rheuma

Broschüre der Deutschen Rheuma-Liga bietet Fakten und Tipps für den Alltag

Bonn, 12. August 2009. Der Markt der Nahrungsergänzungsmittel ist für Verbraucher nur noch schwer zu durchschauen. Viele Hersteller zielen mit ihren Produkten auf rheumakranke Menschen, die, von Schmerzen geplagt, schon mal nach jedem Strohhalm greifen. Nahrungsergänzungsstoffe sind jedoch in der Regel überflüssig, nutzlos oder sogar schädlich. Darauf weist die Deutsche Rheuma-Liga hin. Allgemeine Aussagen wie „Stärkung der Abwehr“ oder „Gelenkschutz“ verschleiern, dass ein messbarer, positiver Effekt der angebotenen Stoffe fehlt. „Gelatineverbindungen beispielsweise werden als Knorpelschutz angeboten, obgleich hierfür keine Wirksamkeit nachgewiesen ist,“ erläutert Rheumatologe Professor Gernot Keyßer, Autor und Berater der Deutschen Rheuma-Liga.

Dennoch: Mit einer ausgewogenen, vitamin- und eiweißreichen Ernährung kann man den Verlauf einer entzündlichen rheumatischen Erkrankung positiv beeinflussen. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten und Begleiterkrankungen, wie Osteoporose, lassen sich durch Ernährungstherapien mildern. Worauf Rheumakranke bei der Zusammenstellung ihres Speiseplans achten sollten und welche Empfehlungen wissenschaftlich gesichert sind, erfährt man in der neu herausgegebenen, kostenlosen Broschüre:

„Die richtige Ernährung bei Rheuma“- Informationen und Tipps für den Alltag“
Die 48-seitige Publikation informiert u. a. über Stärkung der Abwehrkräfte, Fasten – pro und contra, die negativen Folgen des Rauchens und wie man einen rheumatisch bedingten Mangel von Kalzium oder Eisen ausgleicht. Rezepte und Alltags-Tipps zum Einkaufen und Kochen ergänzen das Angebot.

Bestelladresse:
Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V., Maximilianstr. 14, 53111 Bonn (bitte 1,45 € Rücksendeporto beilegen), Fax: 0228-7660620, E-Mail: bv@rheuma-liga.de oder per Info-Telefon: 01804-600 000 (20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz, bei Mobiltelefon max. 60 Cent).

Quelle: Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.
www.rheuma-liga.de