Terminhinweis: Erste-Hilfe-Schulung in Bodenwerder

Am Samstag, den 19.12.2015, bieten wir die nächste Erste-Hilfe-Schulung im Umfang von 9 Unterrichtseinheiten (UE) für Bewerber um eine Fahrerlaubnis in 37619 Bodenwerder an. Die durch uns bei erfolgreicher Teilnahme ausgestellte Bescheinigung ist von der Fahrerlaubnisbehörde für alle Fahrerlaubnisklassen anerkannt.

Für Feuerwehrleute (AnwärterInnen), die an dieser Erste-Hilfe-Schulung teilnehmen, führen wir am Sonntag, den 20.12.2015, eine Aufstockung im Umfang von 7 UE mit feuerwehrspezifischen Belangen als Voraussetzung für die Truppmannausbildung durch.

Anfragen / Anmeldungen können telefonisch oder per E-Mail (siehe Impressum) erfolgen.

Erste Hilfe im Rahmen der Truppmannausbildung (Feuerwehr)

Die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren wird durch die Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 (FwDV 2) geregelt. Gemäß der FwDV 2 aus dem Jahr 2012 gehört eine (16-stündige) Erste-Hilfe-Ausbildung, in deren Rahmen auch „feuerwehrspezifische Belange“ berücksichtigt werden sollen, zu den Ausbildungsinhalten der Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildungslehrgang / TM1). Für den TM1 in Niedersachsen gilt: Die Bescheinigung über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang für die Truppmannausbildung darf gemäß des Runderlasses des Niedersächsischen Minsteriums für Inneres und Sport vom 10.09.2012 (B23-13221/2.1) „zu Beginn des TM1-Lehrgangs nicht älter als drei Jahre sein“. Die Angabe zum Umfang von 16 Ausbildungsstunden für die Erste Hilfe im TM1 wurde mit dem Runderlass des Ministeriums vom 02.03.2015 (36-13221/2.1) gestrichen (siehe Niedersächsisches Ministerialblatt Nummer 16 vom 29.04.2015).

Die Firma SÜSSMUTH Gesundheits- und Notfallmanagement e.K. aus Bodenwerder bietet eine Erste-Hilfe-Ausbildung für die Freiwilligen Feuerwehren an, die über die bundesweit einheitlichen Inhalte für Erste-Hilfe-Schulungen (9 Unterrichtseinheiten) hinausgeht und zusätzlich die feuerwehrspezifischen Belange (wie z.B. insbesondere Notfälle durch Atemgifte, Säuren und Laugen, Verbrennungen, Einsatz von Rettungsgerät und Hilfsmitteln, Transport und Lagerung von Verletzten) berücksichtigt.

Erste Hilfe im Feuerwehreinsatz

Erste Hilfe im Feuerwehreinsatz

Unter dem folgenden Link finden Sie weitere Informationen zu unserem Angebot Erste-Hilfe-Kurse in Bodenwerder (Landkreis Holzminden).

Neuordnung der Aus- und Fortbildung in der Ersten Hilfe

Bisher umfassten die Erste-Hilfe-Lehrgänge 16 Unterrichtseinheiten (UE) (2 Lehrgangstage) und die Kurse „Fortbildung in Erster Hilfe“ sowie „Lebensrettende Sofortmaßnahmen für Fahrerlaubnisanwärter (LSM)“ jeweils 8 UE (einen Kurstag).

Der zeitliche Umfang und die inhaltliche Gestaltung dieser Kurse wurde mit Wirkung ab dem 01.04.2015 auf Veranlassung der Unfallversicherungsträger im Einvernehmen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe novelliert: Die bisherigen Kurse in LSM und Erster Hilfe (EH) inklusive der EH-Fortbildung wurden ausnahmslos durch einen einheitlichen Erste-Hilfe-Lehrgang im Umfang von nunmehr 9 UE ersetzt. Hierdurch lassen sich diese Lehrgänge jetzt innerhalb eines Tages durchführen.

Das Ziel der Revision dieser Ausbildungen ist u.a. die Vereinfachung von Ausbildungsinhalten durch den Wegfall von überflüssigen Informationen sowie eine didaktische Verbesserung – die praktischen Anteile der Aus- und Fortbildungen werden nun in den Vordergund gerückt.

Die Fortbildung in der Ersten Hilfe muss bei betrieblichen Ersthelfern alle zwei Jahre erneuert werden.

Publikation: Gesundheitsförderung für Ältere im kommunalen Setting

– Good Practice-Beispiele und qualitätsorientierte Ansätze

Gesundheitsförderung für Ältere im kommunalen SettingDer demografische Wandel und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland gehen mit einer Abnahme und Alterung der Bevölkerung sowie einer gleichzeitigen räumlichen Umverteilung vorwiegend in Richtung Oberzentren einher. Diese Entwicklung führt zu Strukturverlusten und zu einer Ausdünnung der wohnortnahen Gesundheitsversorgung, vor allem in ländlichen Regionen und peripheren Stadtteilen. Gesundheitsförderung im kommunalen Setting bietet vielfältige Ansatzmöglichkeiten, um besonders ältere, sozial benachteiligte oder ausgegrenzte Menschen zu erreichen und Angebote in Wohnortnähe bereitzustellen. Die Entwicklung und Umsetzung entsprechender Konzepte ist jedoch oftmals mit erheblichen Problemen verbunden, da viele Kommunen weder über die erforderlichen Kompetenzen, noch über ausreichende Finanzmittel verfügen. Eine Möglichkeit, diese Hindernisse zu umgehen, ist die Nutzung von Beispielen guter Praxis. Durch die bereits evaluierten und veröffentlichten “Good Practice-Modelle” werden transparent und qualitätsorientiert gestaltete Lösungsansätze für Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention zur Verfügung gestellt. Das eBook/Heft mit dem Titel “Gesundheitsförderung für Ältere im kommunalen Setting: Good Practice-Beispiele und qualitätsorientierte Ansätze” stellt auf Basis einer Literaturrecherche bereits verfügbare Modelle und qualitätsorientierte Ansätze vor, die sich für Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention im kommunalen Setting für die Zielgruppe 60+ eignen.

Erscheinungsdatum: 03.06.2014
Verlag: Books On Demand
Autor: A. Süßmuth
Ausstattung: Paperback, 28 Seiten, 210 mm/148 mm
ISBN-13: 9783735739766
ISBN-10: 3735739768

Hautflecken und die ABCDE-Regel

Auf der Haut jedes Menschen befinden sich Pigmentflecken. Wer mehr als 50 Muttermale oder Leberflecke hat, sollte diese regelmäßig selbst untersuchen und auf Veränderungen kontrollieren. Zur Früherkennung von Hautkrebs kann eine einfache Regel helfen, die ABCDE-Regel.

Die verdächtigen Flecken beobachten

In jungen Jahren sind meistens nur ein paar Muttermale vorhanden. Mit zunehmendem Alter vermehren und verändern sich Pigmentflecken. Nicht jede Veränderung auf der Haut bedeutet Hautkrebs. Die Stellen der Haut, auf die die Sonne besonders stark einwirken kann, verändern sich auch schneller. Vermehren sich also Pigmentflecken auf Armen, Beinen und im Nackenbereich, so ist dies noch kein Grund zur Besorgnis.

Die Leberflecken und Muttermale sollten jedoch genau beobachtet werden. Dies geht ganz einfach unter Zuhilfenahme der sogenannten ABCDE-Regel. Das „A“ steht für Asymmetrie. Flecken, die rund oder oval sind, stellen in der Regel kein Problem dar. Wechselt ein Pigmentfleck in eine unregelmäßige Form, sollte er beobachtet werden. Dafür steht auch das „B“ (Begrenzung) in der ABCDE-Regel. Das heißt, bei unscharf begrenzten Pigmentflecken sollte ein Dermatologe aufgesucht werden.

Die professionelle Meinung einholen

Ein Dermatologe wird zunächst die letzten drei Schritte der ABCDE-Regel anwenden, denn für diese sind Erfahrung sowie ein geschultes Auge erforderlich. Fachärzte untersuchen Hautveränderungen in Hinblick auf Farbe (Colour im Englischen), Durchmesser und Erhabenheit. Die Veränderungen der Farbe lassen sich mit dem bloßen Auge nur sehr ungenau feststellen. Ein Dermatologe benutzt zur Früherkennung ein Vergrößerungsglas, welches er auf die Haut setzt. Im Zuge einer solchen Untersuchung sollten Pigmentflecken zudem regelmäßig auf Veränderungen des Durchmessers untersucht werden. Auch dies ist ein erster Hinweis auf einen möglichen Hautkrebs. Der Facharzt wird Sie zudem vorgewölbte Muttermale ebenso untersuchen. Sie sind zwar meistens seit der Geburt vorhanden, können aber – besonders im fortgeschrittenen Alter – eine Gefahrenquelle für Hautkrebs darstellen.

Die regelmäßige Kontrolle

Jeder sollte die gesetzliche Früherkennung nutzen. Diese wird für alle Mitglieder einer gesetzlichen Krankenkasse mit Erreichung des 35. Lebensjahres angeboten. Wird Hautkrebs früh genug erkannt und behandelt, ist er in sehr vielen Fällen heilbar.

Wer Veränderungen in Symmetrie und Begrenzung eines Pigmentflecks feststellt, sollte einen Dermatologen aufsuchen, wird auch auf pigmentflecken-behandeln.com empfohlen.

Ärztemangel: Optionen zur Sicherung der wohnortnahen medizinischen Versorgung

Drohender Ärztemangel erfordert zunehmend Maßnahmen zur Sicherung der wohnortnahen medizinischen Versorgung in strukturschwachen Regionen.

Ratgeber „Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum – Handlungsfelder und Chancen der Kommunalpolitik“ liegt in zweiter Auflage vor.

Bodenwerder, den 01.07.2013.
Ein Ärztemangel im ländlichen Raum und damit einhergehend eine drohende Unterversorgung mit medizinischen Leistungen in strukturschwachen Regionen ist Thema aktueller politischer Diskussionen.

Muss eine Arztpraxis aufgrund fehlender Nachfolge erst einmal geschlossen werden, ist es nur sehr schwer möglich, diese nachträglich wiederzubeleben. Denn in vielen Planungsbezirken liegt bezüglich der hausärztlichen Bedarfsplanung zumeist noch ein statistischer Versorgungsgrad vor, der mit Zulassungssperren für neue Arztsitze behaftet ist. So können in einigen Kleinstädten und Gemeinden bereits heute Arztsitze nicht mehr nachbesetzt werden, wenn die bisher tätigen Ärzte z.B. aus Altersgründen ihre Praxis nicht weiter betreiben können. Die Schließung vorhandener Arztpraxen kann einerseits zu einer Steigerung der Arbeitsbelastung bei den übrig bleibenden Ärzten und zu einer Reduktion der Zeit für den einzelnen Arzt-Patienten-Kontakt führen. Andererseits wird die Nachfrage nach ambulanten medizinischen Leistungen in Wohnortnähe voraussichtlich zunehmen. Denn die Alterung der Bevölkerung Deutschlands wird verstärkt mit Mehrfacherkrankungen und Immobilität einhergehen. Zudem nimmt die Bedeutung der lokalen Gesundheitswirtschaft als Standortfaktor in schrumpfenden Regionen zu, da diese auch zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohnqualität beiträgt.

Daher gilt es, sich frühzeitig um Nachfolgen oder andere Optionen zur Sicherung der noch vorhandenen Arztsitze bzw. um Zulassungs- und Fördermöglichkeiten in den Regionen zu kümmern. Auch machen die sich verändernden Voraussetzungen die Formulierung neuer Ziele und die Entwicklung entsprechender Strategien sowie innovativer Modelle erforderlich, damit auch in Zukunft die flächendeckende, bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung gesichert werden kann. Dies ist aber nicht nur als Aufgabe der bisherigen Praxisinhaber zu verstehen, vielmehr sollten sich alle von der Versorgung profitierenden Akteure – besonders die Kommunen – um die Aufrechterhaltung der vorhandenen Ressourcen bemühen.

Jedoch wird in vielen Gemeinden entweder der Handlungsbedarf zu spät oder nur unzureichend erkannt oder das zur Erarbeitung derartiger Ziele und Strategien notwendige Wissen ist zunächst nicht vorhanden, so dass deshalb oftmals externe Berater beauftragt werden müssen. Zu empfehlen ist daher, dass sich die an der Entwicklung der Gesundheitsversorgung beteiligten Akteure der kommunalpolitischen Ebene bereits im Vorfeld intensiv mit der zugrunde liegenden Problematik und Handlungsoptionen beschäftigen, damit rechtzeitig Strategien entwickelt werden können, die auch tatsächlich die lokal vorhandenen Bedarfe und Bedürfnisse berücksichtigen.

Als Ratgeber kann hierbei das Buch mit dem Titel „Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum – Handlungsfelder und Chancen der Kommunalpolitik“ dienen. Es setzt sich umfassend mit der Thematik einer drohenden medizinischen Unterversorgung bzw. eines Hausärztemangels im ländlichen Raum auseinander. Es zeigt Ansätze und innovative Modelle auf, mit denen die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum nachhaltig gesichert werden kann und welche Steuerungsmöglichkeiten sich den Akteuren der Kommunalpolitik bieten. Dabei wird dem Leser eine ganzheitliche Betrachtungsweise der vielfältigen Handlungsoptionen im Bereich der regionalen Gesundheitsversorgung geboten – denn neben Maßnahmen im Handlungsfeld ambulante medizinische bzw. ärztliche Versorgung werden auch die Themenbereiche Gesundheitsförderung und Prävention mit einbezogen. Die jetzt veröffentlichte zweite Auflage beinhaltet neben aktuellen Informationen zu den Rahmenbedingungen der Versorgungsgestaltung und entsprechenden Handlungsoptionen auch Hinweise zu verfügbaren Förderprogrammen, die auf den Erhalt bzw. die Stärkung der hausärztlichen Versorgung und von sozialen Einrichtungen abzielen. Insgesamt 1 ¾ Jahre nebenberufliche Arbeit auf wissenschaftlicher Basis stecken in diesem Taschenbuch – einer der umfassensten Monografien zum Thema – welches bereits unter anderem in Bibliotheken in Berlin, Bielefeld, Frankfurt a.M., Hamburg, Kiel, Köln, München, Potsdam und St. Gallen geführt wird.

Der Autor, Gesundheitswissenschaftler mit dem Ausbildungsschwerpunkt „Verwaltung im Gesundheitswesen“, ist seit mehr als 20 Jahren in der Gesundheitswirtschaft – überwiegend in den Bereichen Krankheitsmanagement und Versorgungsmanagement – tätig und stand berufsbedingt langjährig in täglichem Kontakt mit niedergelassenen Ärzten aus verschiedenen, überwiegend ländlichen Regionen.

Das Buch: Süßmuth, A. (2013). Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum: Handlungsfelder und Chancen der Kommunalpolitik. 2., überarbeitete und ergänzte Auflage. München: AVM – Akademische Verlagsgesellschaft. ISBN: 978-3-86924-455-6.

Buchvorstellung im Internet: http://www.amazon.de/Sicherstellung-Gesundheitsversorgung-im-l%C3%A4ndlichen-Raum/dp/3869244550

Bilingualität und Alzheimer

Die Resultate von Gehirnstudien aus Toronto sind vielversprechend, denn sie besagen, dass das Beherrschen von zwei oder mehreren Sprachen (Bi- oder Multilingualität) den Krankheitsfortschritt bei Alzheimerpatienten verlangsamen kann.

Im Verlauf der Studie haben kanadische Forscher CT Bilder von 40 Patienten untersucht. Alle Teilnehmer waren mit Alzheimer diagnostiziert, hatten ähnlich ausgeprägte kognitive Fähigkeiten wie Erinnerungsvermögen und Aufmerksamkeit und ein vergleichbares Bildungsniveau. Der wichtige Unterschied ist, dass nur die eine Hälfte der Patienten zwei oder mehrere Sprachen (Englisch, Französisch oder Chinesisch) beherrschte und die anderen 20 nur ihre Muttersprache.

Nach der Analyse der CT Bilder, haben die Forscher überraschend festgestellt, dass das Gehirn der bilingualen Patienten doppelt so stark von der Krankheit angegriffen war, wie das der einsprachigen Testpersonen, und dies, obwohl beide Gruppen ähnliche geistige Fähigkeiten hatten. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass Mehrsprachigkeit den Schaden durch Alzheimer auf irgendeine Art und Weise kompensieren kann.

Natürlich kann man durch dieses Ergebnis nicht pauschal sagen, dass Mehrsprachigkeit vor Alzheimer schützt, aber das Verlangsamen der Krankheit scheint durchaus möglich zu sein.

Die Ursache dafür ist vermutlich die Tatsache, dass bilinguale Menschen stets zwischen ihren zwei Sprachen hin- und herwechseln, was bedeutet, dass die jeweils andere Sprache dann unterdrückt werden muss. Diese geistige Anstrengung führt vermutlich dazu, dass das Gehirn von zweisprachigen Menschen besser trainiert und vernetzt ist und so anfänglich den Schaden durch Alzheimer kompensieren kann.

Dr. Howard Chertkow ist Professor der Neurologie und Neurochirugie an der McGill Universität in Montreal. Er sagt zu diesem Thema: „Es gibt keine Nachteile von Bilingualität. Wenn überhaupt, dann gibt es nur Vorteile. Bilingualität ist nützlich in Bezug auf die Leistung in der Schule, die Fähigkeit zur Aufmerksamkeit, und man profitiert im Alter, da das Gehirn zu einem Gewissen Grad geschützt werden kann.“

Abschließend muss man jedoch anmerken, dass die kanadischen Studien im größeren Rahmen wiederholt werden müssen, um wirklich sicher zu sein, dass die Ergebnisse repräsentativ sind und nicht eventuell andere Faktoren bei der Verlangsamung der Krankheit eine Rolle gespielt haben. Eine weitere Frage ist, ob man bereits bilingual aufwachsen muss oder ob das spätere Erlernen von weiteren Sprachen den gleichen Effekt hat.

Letztendlich ist es jedoch bewiesen, dass das Lernen von Fremdsprachen das ideale Gehirntraining für jede Altersgruppe ist. Wenn Sie also Freude an Sprachen haben und Ihren Geist fit halten wollen, ist ein Sprachkurs genau das richtige für Sie.

Mehr Informationen zum Thema Sprachenlernen gibt es unter www.superlearning.de.

Quelle: Martin Peters Sprachentraining GmbH, Bonn.

MOLAT – Kraftvoll durch den Herbst

Der Herbst bedeutet nicht nur das Ende der Sommerzeit, er läutet auch ein neues Schuljahr für Schüler und ein neues Semester für Studenten ein. Wenn die Sonnenstrahlen also langsam schwinden, darf uns die Energie nicht gleichzeitig verlassen. Der tägliche Löffel MOLAT spendet uns fehlende Nährstoffe auf natürliche Weise.

Augsburg, Juli 2012. Obwohl wir Jahr für Jahr den Jahreswechsel von Warm auf Kalt erleben, wird er für unseren Körper jedes Mal aufs Neue zu einer Herausforderung. Es ist nicht nur das wechselnde Wetter, das unsere Gesundheit auf die Probe stellt – es ist auch die abrupte Umstellung von unbeschwerter Freizeit auf durchgehende Konzentration, die der Herbst zum Schul- und Semesteranfang mit sich bringt. Dabei ist es besonders wichtig, unseren Körper bewusst zu unterstützen und ihn mit nützlichen Stoffen zu versorgen.

Denn Gesundheit und Leistungskraft werden maßgeblich davon beeinflusst, was wir mit unserer Nahrung zu uns nehmen. Leider fehlt uns oftmals die Zeit für eine ausgewogene Kost und auch das Wissen über die Inhaltsstoffe in Lebensmitteln.
MOLAT, das Energie-Depot von Dr. Grandel ist eine hochwertige Zusammensetzung aus Vitalstoffen, die unsere Lebensgeister wecken und unser körperliches Wohlbefinden unterstützen. MOLAT basiert ausschließlich auf natürlichen und leicht verdaulichen Zutaten und liefert biologisch hochwertiges Milch- und Weizenkeimeiweiß. MOLAT enthält wichtiges Eiweiß und eine Vielfalt an Kohlenhydraten und spendet unseren Gehirnzellen damit Energie für wesentliche Geistesarbeiten. Unentbehrlich für Energie-Stoffwechsel und die Funktion des Nervensystems ist das hinzugefügte Vitamin B1. Die wertschonend hergestellten Nähr- und Wirkstoffe des MOLATs nehmen wir schnell und einfach mit der gewohnten Nahrung zu uns – ganz gleich, ob morgens im Müsli oder im Kakaobecher. Bereits 1-3 Esslöffel kräftigen uns, schmecken und schenken neue Power für den Tag.

MOLAT – das Energie-Depot entstand bereits vor über 50 Jahren in der Mühle des Chemikers und Ernährungswissenschaftlers Dr. Felix Grandel. Er war einer der ersten Entwickler von diätischen Lebensmitteln und pflanzlichen Arzneimitteln. Die Herstellung der Dr. Grandel Produkte findet nach wie vor in Augsburg statt. 2012 wählte eine Jury aus Reformhausinhabern das MOLAT zum Reform Produkt des Jahres 2012.

MOLAT ist in Reformhäusern und in Apotheken unter dem Namen BONOLAT erhältlich sowie online unter www.grandel.de.

Quelle: m + w project, München.

Managed Care

Zur Begrifflichkeit von „Managed Care“ (bzw. „Managed Health Care“) existieren bisher keine eindeutigen, anerkannten Definitionen (vgl. Haubrock/Hagmann/Nerlinger 2000, S. 22). Das aus dem amerikanischen Raum stammende Modell von Managed Care als besondere, integrative und umfassende Versorgungsform kann jedoch als Überbegriff für verschiedene Organisations- und Finanzierungsmodelle im Gesundheitswesen verstanden werden. Diese Modelle haben gemeinsam zum Ziel, durch entsprechende Steuerungsmaßnahmen den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu managen und die Kosten von Gesundheitsleistungen zu senken sowie deren Qualität und Effizienz zu optimieren (vgl. ebd.). Zu den möglichen Versorgungsformen im Rahmen von Managed Care gehören z.B. das indikations- und populationsbezogene Disease Management, das Case Management (Fallmanagement), sowie die integrierte Versorgung mit indikationsübergreifender und populationsbezogener Ausrichtung (Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen 2007, S. 30). Die Besonderheit des Managed-Care-Ansatzes beruht auf einer Zusammenlegung von Leistungs- und Finanzierungsverantwortung innerhalb der Managed-Care-Organisationen sowie der Aufhebung der sektoralen Trennung der Leistungserbringer (vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen 2009, S. 143f). Durch die für Managed Care typische Zusammenfassung von Leistungserbringung und Leistungsfinanzierung innerhalb einer Organisation kann einerseits die sogenannte angebotsinduzierte Nachfrage reduziert und andererseits die präventive Ausrichtung der Gesundheitsvorsorge und die Effizienz von Gesundheitsleistungen gefördert werden (vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen 2009, S. 137f). Jedoch konnte der SVR mittels einem eigens durchgeführten systematischen Review weder einen eindeutig positiven noch einen negativen Einfluss von Managed Care auf die Qualität der Versorgung nachweisen; lediglich für speziell auf bestimmte Bevölkerungs- oder Versichertengruppen ausgerichtete Managed-Care-Programme wies er Erfolge nach (vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen 2009, S. 140). In seinem Gutachten „Kooperation und Verantwortung“ verglich der SVR (2007, S. 30ff) besondere Versorgungsformen bezüglich ihrer Managed-Care-Elemente. Einen sektorenübergreifenden und zugleich interdisziplinär-fachübergreifenden Ansatz weisen nach diesem Vergleich lediglich die Modellvorhaben nach §§ 63-65 SGB V, die integrierten Versorgungsformen nach § 140a-d SGB V und die strukturierten Behandlungsprogramme nach § 137f-g SGB V auf (vgl. Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen 2009, S. 126).

Quellenangaben
Haubrock, M., Hagmann, H., Nerlinger, T. (2000): Managed Care. Integrierte Versorgungsformen. Bern: Verlag Hans Huber.

Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (2007): Kooperation und Verantwortung. Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung. Gutachten 2007. Kurzfassung.

Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (2009): Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens. Sondergutachten 2009, Kurzfassung.

Urheberrechtshinweis
Der Inhalt dieser Seite ist urheberrechtlich geschützt. Eine Verwertung dieses Inhaltes außerhalb der Grenzen des Urhebergesetzes ist unzulässig. Eine auszugsweise Zitation von Inhalten ist nur unter Angabe der folgenden Originalquelle erlaubt: Süßmuth, A. (2012): Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum – Handlungsfelder und Chancen der Kommunalpolitik. München: AVM – Akademische Verlagsgemeinschaft.

Gesundheitsziele

Um die Gesundheitsversorgung hinreichend und flächendeckend steuern zu können, muss die Gesundheitspolitik zunächst Gesundheitsziele definieren. Anhand dieser Ziele kann, unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen und finanziellen Mittel, eine möglichst bedarfsgerechte Versorgung ausgerichtet werden.

Die Formulierung von Gesundheitszielen hat dabei zum Zweck, klare Vorgaben zur Verbesserung der Gesundheit in bestimmten Bereichen oder Bevölkerungsgruppen bzw. zur Verbesserung von Versorgungsstrukturen aufzustellen, welche dann mittels eines zielorientierten Managements umgesetzt werden können. Denn nur wenn eindeutige Ziele, Vorgaben und Indikatoren der Zielerreichung existieren, lässt sich der Fortschritt der Entwicklung von Versorgungsstrukturen kontrollieren. Die definierten Gesundheitsziele lassen sich somit als Steuerungsinstrument des Gesundheitsversorgungssystems verwenden.

Internationale Gesundheitsziele
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verabschiedete im Rahmen ihres Programms „Gesundheit für alle“ (GFA) bzw. „Health For All“ im Jahre 1981 erstmalig internationale Gesundheitsziele, mit der Absicht, das Gesundheitsniveau weltweit bis zum Jahre 2000 anzuheben.

Auf dieser Basis entwickelte das WHO-Regionalbüro für Europa im Jahre 1984 weitere Gesundheitsziele für den europäischen Raum, mittels derer die Gesundheitspolitik für Europa formuliert werden sollte. Diese insgesamt 38 Gesundheitsziele wurden innerhalb von vier Dimensionen ausgerichtet, welche betitelt wurden mit: „Chancengleichheit im Gesundheitswesen“, „das Leben lebenswerter machen“, „gesünder leben“ und „länger leben“. Strategisch sollten die Ziele durch eine insgesamt gesündere Lebensweise der Bevölkerung, durch verbesserte Umweltbedingungen sowie über ein qualitativ hochwertiges Leistungssystem – basierend auf den vier Versorgungsbereichen Prävention (Vorsorge / Verhütung), Kuration (Behandlung / Therapie), Pflege (Versorgung / Erhaltung) und Rehabilitation (Wiederherstellung) – verfolgt werden.

Im Jahre 1998 verabschiedete das WHO-Regionalbüro für Europa mit seinem Rahmenkonzept „Gesundheit 21“ neue Gesundheitsziele für den europäischen Raum, die „[…] in ihrer Gesamtheit das Wesen der Regionalpolitik“ (WHO-Regionalbüro für Europa 1998, S. 4) bilden und somit einen Handlungsrahmen auf Länder- und Gemeindeebene bieten. Dieses Rahmenkonzept wird anhand bestimmter Indikatoren systematisch beobachtet und regelmäßig aktualisiert und ist eine umfassende „[…] Orientierungshilfe hinsichtlich der Formulierung nationaler gesundheitspolitischer Konzepte […]“ (WHO-Regionalbüro für Europa 1998, S. 7). Es basiert auf einer gründlichen Analyse gesundheitsbezogener Probleme der Menschen der europäischen Region und beschreibt Ziele und Strategien, mittels derer die Länder, Organisationen und Bürger länderspezifische Konzepte in praxisnahe Programme auf lokaler Ebene umsetzen können (WHO-Regionalbüro für Europa 1998, S. 6). Das oberste Ziel des Rahmenkonzepts lautet „für alle das gesundheitliche Potential zu erreichen“ (WHO-Regionalbüro für Europa 1998, S. 8). Hierunter fallen zwei Hauptziele:

  • „die Gesundheit der Bevölkerung während der gesamten Lebensspanne zu fördern und zu schützen sowie
  • die Inzidenz der wichtigsten Krankheiten und Verletzungen zu reduzieren und die auf Krankheiten durch Verletzungen zurückführenden Leiden zu mindern.“ (ebd.)

Unter gesundheitswissenschaftlicher Betrachtungsweise ist dem ersten Hauptziel das Handlungsfeld der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention (präventiver Ansatz) zuzuordnen, beim zweiten Hauptziel hingegen das Handlungsfeld der Krankheitsprävention, Kuration und Rehabilitation (präventiver, kurativer und rehabilitativer Ansatz).

Das Rahmenkonzept „Gesundheit21“ basiert auf drei Grundwerten: Es verankert Gesundheit als fundamentales Menschenrecht und macht die „gesundheitliche Chancengleichheit und Solidarität im Handeln zwischen den Ländern und innerhalb der Länder“ (WHO-Regionalbüro für Europa 1998, S. 9) sowie die „Partizipation und Rechenschaftspflicht des einzelnen wie auch von Gruppen, Institutionen und Gemeinschaften […]“ (ebd.) zu seiner ethischen Grundlage. Auch die Mitgliedstaaten der WHO verpflichteten sich in ihrer gemeinsamen Weltgesundheitserklärung, welche auf der 51. Weltgesundheitsversammlung im Jahre 1998 verabschiedet wurde, das Prinzip der Gesundheit als Grundrecht des Menschen sowie die ethischen Konzepte der Chancengleichheit, der Solidarität und der sozialen Gerechtigkeit anzuerkennen (WHO-Regionalbüro für Europa 1998, S. 4).

Zu den vier Hauptstrategien für Maßnahmen im Rahmen von „Gesundheit21“ gehören (gekürzt aufgeführt) multisektorale Strategien, zielgerichtete Gesundheitsprogramme und Investitionen, integrierte familienorientierte und gemeindenahe primäre Gesundheitsversorgung und ein partizipatorischer Gesundheitsentwicklungsprozess. Die am regionalen Bedarf orientierte Umsetzung einschließlich der Messung der einzelnen Fortschritte des Konzepts „Gesundheit für alle“ soll innerhalb der einzelnen Länder individuell anhand der insgesamt 21 Ziele des Rahmenkonzepts erfolgen.

Nationale Gesundheitsziele
Die einzelnen Länder wurden durch die WHO aufgefordert, eigene nationale Gesundheitsziele zu entwickeln. Im Jahre 2000 beschloss das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Absprache mit den Ländern nationale Gesundheitsziele zu formulieren und zu implementieren. Das BMG beauftragte daraufhin Ende 2000 die Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG), unter Mitwirkung von Bund, Ländern und weiteren Akteuren des Gesundheitswesen mit der Entwicklung nationaler Gesundheitsziele im Rahmen des Modellprojekts „Forum Gesundheitsziele Deutschland“ (www.gesundheitsziele.de). Dieser Kooperationsverbund, welcher aus mehr als 70 Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens besteht, hat seit seiner Gründung insgesamt sechs nationale Gesundheitsziele entwickelt und veröffentlicht:

  • „Diabetes mellitus Typ 2: Erkrankungsrisiko senken, Erkrankte früh erkennen und behandeln,
  • Brustkrebs: Mortalität vermindern, Lebensqualität erhöhen,
  • Tabakkonsum reduzieren,
  • Gesund aufwachsen: Lebenskompetenz., Bewegung, Ernährung,
  • Gesundheitliche Kompetenz erhöhen, Patient(inn)ensouveränität stärken,
  • Depressive Erkrankungen: verhindern, früh erkennen, nachhaltig behandeln“

(Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e. V. 2010).

Zurzeit werden einige der o.a. Ziele aktualisiert, ein weiteres, siebtes nationales Gesundheitsziel („Gesund älter werden“) befindet sich in der Entwicklung. Die für Deutschland definierten Gesundheitsziele beruhen auf dem Grundsatz der Chancengleichheit und verfolgen einen präventiven, kurativen und rehabilitativen Ansatz. Zudem zielt die deutsche Gesundheitspolitik darauf ab, die Eigenverantwortung der Patienten und damit auch die Selbsthilfe zu stärken. Da die Gesundheitsziele in Deutschland nicht gesetzlich verankert sind, hängt die zielorientierte Umsetzung der entsprechenden Konzepte allein von der Bereitschaft und Kooperation der involvierten Akteure ab.

Quellenangaben
Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e. V. 2010: Gemeinsame Erklärung des Kooperationsverbundes zur Weiterentwicklung des nationalen Gesundheitszieleprozesses. [www document] http://www.gesundheitsziele.de. Gelesen am 23.11.2011.

WHO-Regionalbüro für Europa (1998): Europäische Schriftenreihe „Gesundheit für alle“, Nr. 5. Gesundheit21. Eine Einführung zum Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der WHO. Kopenhagen: WHO-Regionalbüro für Europa, Referat Veröffentlichungen).

Urheberrechtshinweis
Der Inhalt dieser Seite ist urheberrechtlich geschützt. Eine Verwertung dieses Inhaltes außerhalb der Grenzen des Urhebergesetzes ist unzulässig. Eine auszugsweise Zitation von Inhalten ist nur unter Angabe der folgenden Originalquelle erlaubt: Süßmuth, A. (2012): Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum – Handlungsfelder und Chancen der Kommunalpolitik. München: AVM – Akademische Verlagsgemeinschaft.